Anträge zur Förderung durch die Stiftung

Die Stiftung fördert Projekte, die nach Auffassung des Vorstands und des Beirats am besten für die Realisierung der satzungsmäßigen Zwecke geeignet sind. Die Förderung sollte nach § 58 Nr. 1 AO über eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine privatrechtliche gemeinnützige Körperschaft erfolgen, wobei letztere möglichst die gleichen gemeinnützigen Zwecke verfolgen muß (Förderung von Kunst und Kultur, Förderung des Andenkens an Verfolgte sowie der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens). Es reicht aus, wenn einer der 3 Zwecke identisch ist). Privatpersonen werden nicht gefördert.

 

Bei Projekten im Bereich der Musik soll nicht der einzelne Musiker im Vordergrund stehen, sondern das Ensemble und der Zugang junger Menschen zu ernsthafter Musik. Bei der Föderung des Andenkens an Verfolgte soll die Erinnerung an Opfer von rassistischer Gewalt und Gewaltherrschaft wie in der Zeit des Nationalsozialismus im Vordergrund stehen, weiterhin das Thema, wie durch die Erinnerung dauerhaft vergleichbare Entwicklungen in unserer Zeit verhindert werden können. Eine Kombination von Musik und Erinnerung ist besonders wünschesnwert.

 

Aufgrund der beschränkten finanziellen Möglichkeiten der Stiftung können derzeit nur ausgewählte Projekte gefördert werden. Sie werden vom Vorstand im Beirat vorgestellt, der in aller Regel im Frühjahr und Herbst eines Jahres tagt, wobei die Mittel für das Folgejahr bereits überwiegend im Herbst verplant werden, so daß Anträge für das Folgejahr möglichst bis Oktober des Vorjahres gestellt werden sollten. Bei positiver Entscheidung wird eine Fördervereinbarung abgeschlossen. Nach Durchführung des Projekts ist ein Mittelverwendungsnachweis/eine Zuwendungsbescheinigung vorzulegen. Die bisher geförderten Projekte dienen als Hinweis für die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit. Nachfolgend steht ein Förderantrag zum Download bereit. Prioritär werden Projekte im engeren Rhein-Main-Gebiet und in Mitteldeutschland (Leipzig und Umgebung) gefördert.

Antrag auf Förderung
17_05_10_HK-S_Antrag auf Förderung.pdf
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© Holger Koppe-Stiftung

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