Termine

Nachfolgend ein Überblick über die noch vor uns liegenden sowie die bereits stattgefundenen Termine der von der Stiftung geförderten Projekte.

 

 

Donnerstag, 08.11.2018, Leipzig


Gedenkveranstaltung des Kultur-und Begegnungszentrums Ariowitsch-Haus Leipzig zum 80. Jahrestag der Zerstörung der beiden Synagogen in Leipzig, die am 09.11.1938 dem Terror des Hitler- Regimes zum Opfer fielen. Die Veranstaltung dient auch der Präsentation von Arbeitsergebnissen eines vorgeschalteten Workshops "Entrechtet über Nacht", der sich mit den Erinnerungen von Zeitzeugen beschäftigt, in deren Nachlass sich Schilderungen der Ereignisse und damals öffentlich wirkender Personen finden. Kooperationspartner sind die israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig und das Religionswissenschaftliche Institut der Universität Leipzig. Am Vormittag des 08.11.2018 findet ein Workshop für Lehrer statt. Um 14 Uhr folgen Vorträge und Projektpräsentationen, thematisch die sogenannte Polenaktion sowie die Novemberpogrome aufgreifend. Ab 16:45 Uhr findet eine Podiumsdiskussion „Wegschauen, hinschauen, umschauen: Erinnerungskultur heute“ statt und ab 18:30 Uhr beginnt Ariowitsch-Haus eine Gedenkdemonstration.

 

Ohne Termin, Frankfurt, Offenbach und Leipzig


Es werden 3-4 Konzert-Workshops des DuoWaltherBosch zum Thema verfemte Musik für Violoncello und Klavier gefördert. Die insgesamt 4 Workshops der beiden Musikerinnen Cornelia Walther (Violoncello) und Vanessa Bosch (Klavier) finden sowohl in Schulen im Rhein-Main-Gebiet wie auch in Leipzig statt. Die Schülerinnen und Schüler werden anhand von Texten wie etwa Auszügen aus dem Reichskulturkammergesetz sowie Musik für den Bereich der verfemten Musik im 3. Reich sensibilisiert. Veranstalter ist das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt. Bewerbungen von Schulen sind möglich (Anmeldegebühr 100 €).

 

 

Projekte und Programm 2019

 

Das Programm und die Projekte 2019 werden derzeit erstellt und zum Jahresende auf dieser Seite vorgestellt.

 

Bereits stattgefundene Termine 2018

Detaillierte Projektbeschreibungen finden Sie unter der Rubrik "Projekte".

 

 

Montag, 24.09.2018, Frankfurt am Main

 

Eintrag der Holger Koppe-Stiftung in das Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt um 11:30 Uhr in Anwesenheit von Oberbürgermeister Peter Feldmann.

 

Samstag 22.09.2018, Halle/Saale


Vergabe des 3. Mitteldeutschen Jugendmusikpreises der Holger Koppe-Stiftung um 16:00 Uhr im Händel-Haus in Halle/Saale. Die Preisverleihung findet in Zusammenarbeit mit den 3 mitteldeutschen Landes-Musikräten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt statt. Der Preis wird an junge Ensembles aus den 3 Bundesländern vergeben. Veranstalter ist der Landesmusikrat Sachsen-Anhalt.

 

Freitag 14.09.2018, Frankfurt am Main


Platz der vergessenen Kinder: Erinnerung um 12:30 Uhr an die Räumung des jüd. Waisenhauses am 15.09.1942 an dem von der Stiftung geförderten Mahnmal, das 2017 eingeweiht wurde.

 

 

Sonntag, 01.07.2018, Frankfurt am Main:


Aus Anlass des 50. Todestages des früheren hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer, Initiator des Auschwitz-Prozesses, findet am 01.07.2018 um 12:00 Uhr ​eine Festveranstaltung in der Paulskirche mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier statt. Die Key-note wird Norbert Frei über die Rezeptionsgeschichte Fritz Bauers halten. Veranstalter ist das Fritz Bauer Institut Geschichte und Wirkung des Holocaust.

 

 

Dienstag, 19.06.2018, Wiesbaden:

 

Im Rahmen der „Kulturwochen gegen Antiziganismus“ und aus Anlass des Jahrestag der Deportation der Wiesbadener Sinti nach Auschwitz findet am 19.06.2018 ein „Requiem für Auschwitz“ im Wiesbadener Staatstheater mit einem Konzert der europäischen Roma und Sinti Philharmoniker statt. Veranstalter ist der Philharmonische Verein der Sinti und Roma, Frankfurt am Main, e. V. Das Konzert wird von der Holger Koppe-Stiftung gefördert.

 

 

Montag, 14.05.2018, Frankfurt am Main:


Konzert des Ensemble Modern um 19:00 Uhr im Museum Judengasse. Veranstalter ist die Gesellschaft der Freunde und Förderer des jüdischen Museums Frankfurt. Zur Aufführung gelangen Stücke von tschechischen jüdischen Komponisten, die in Konzentrationslagern ermordet wurden, zum Beispiel Hans Krasa, Gideon Klein und Pavel Haas. Die Einführung erfolgt durch den früheren Präsidenten der Musikhochschule Frankfurt, Thomas Rietschel.

 

 

Mittwoch, 02.05.2018, Frankfurt am Main:


Szenische Lesung zu Olga Benario um 20 Uhr im Gallus Theater Frankfurt. Die Lesung findet im Zusammenhang mit der Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“ über den NS-Krankenmord statt, die vom 10. April bis 17.05.2018 im Zollamtssaal gezeigt wird. Ausstellungseröffnung ist am 10.04.18 um 18 Uhr.Bei der Lesung geht es um das Schicksal der jüdischen Kommunistin, die in Ravensbrück inhaftiert wurde und schließlich in der Euthanasie-Tötungsanstalt Bernburg ermordet wurde. Ausgangspunkt ist die Gestapo-Akte über Olga Benario. Veranstalter ist die Regionalgruppe Rhein-Main von Gegen Vergessen - für Demokratie (www.gegen-vergessen.de/ns-euthanasie).

 

 

 

 

 

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